Webtipp: Was ist eigentlich RSS?

Jeder Internetuser hat auf irgendeiner Seite (und auch auf Macmylife) die Abkürzung RSS oder ein orangenes Icon mit Strahlen (siehe Seitenleiste) bemerkt und sich vielleicht auch gefragt, was das denn zu bedeuten hat.
Die dahinterstehende Technologie nennt sich auch RSS und ist die Abkürzung für "Real Simple Syndication", was soviel wie "wirklich einfache Verbreitung" bedeutet. Es stellt Inhalte von Webseiten bereit, ohne dass der Leser die Webseiten aufrufen muss; der Inhalt kommt zu ihm.
Wer noch nicht weiß, was RSS ist, der sollte auf jeden Fall .
Technisch gesehen ist ein RSS-Feed eine Webseite, die einfacher von Computern/Programmen gelesen werden kann.
Wie benutze ich RSS?
Der erste Schritt zum RSS-User ist ein RSS-Reader. Es gibt die verschiedensten Angebote, webbasiert, wie auf dem Desktop. Unter den Webanwendungen hat sich im Verlauf der Jahre der Google Reader als am besten und einfachsten herausgestellt, es gibt aber auch andere Dienste wie beispielsweise das kostenpflichtige Newsgator.
Ich würde aber zu Google Reader raten, weil es mit fast jedem Desktop-Client zusammenarbeitet.
Diese machen das RSS-Feedlesen noch angenehmer, denn ihr bekommt (oftmals) ein noch schöneres Interface und noch mehr Funktionen. Doch das beste ist, dass die meisten RSS-Apps für den Mac auch kostenlos sind. Zu den Besten aus der mittlerweile großen Auswahl gehören auf jeden Fall NetNewsWire (kostenlos, mit Werbung; diesen benutze ich), Vienna (ein kostenloses Open-Source-Projekt), Gruml (kostenlos) und
Times (das innovativste Design, 30 $).
Die meisten (hier Netnewswire und Gruml) synchonisieren auch eure Google Reader-Feeds, sodass ihr sowohl die Web- als auch die Desktopangebote auf einem Stand habt.
Und wer unterweg immer noch aktuell bleiben will, greift zu RSS-Readern für das iPhone (aus dem App Store). Meine Favoriten, und auch mit die bekanntesten sind wieder Netnewswire (Premium) (kostenlos oder 1,59 €, AppStore Link), Byline (3,99 €, AppStore Link) und Newsstand (3,99 €, AppStore Link)
Aber warum genau solltet ihr das alles jetzt machen?
Weil RSS eine "Zieh-Technologie" ist. Wenn euch als RSS-User eine Webseite gefällt: nur noch abonnieren und der Inhalt kommt zu euch. Das einzige, was ihr noch machen müsst, ist den Feedreader starten und ihr könnt alles, was euch gefällt in einem Fenster/in einer App erkunden und durchwühlen. Das macht surfen auf jeden Fall komfortabel, denn das Abonnieren geht wirklich sehr schnell.
Und falls ihr unseren Feed noch nicht abonniert habt, hier ist er.

Hey, schöner Artikel. Ich habe schön öfters von derartigen RSS-Readern gehört, habe nur bislang für mich noch keinen Nutzen darin gesehen. Nun würde ich jedoch gerne den NetNewsWire ausprobieren. Meine Frage daher: Muss ich dafür den GoogleReader nutzen? (einen Account bei google für googlemail hätte ich so oder so) Wenn nicht, worin bestehen die Vor- und Nachteile, zusätzlich zu NetNewsWire einen GoogleReader zu nutzen und diesen mit NetNewsWire zu syncen?
Ich hoffe, meine Fragen sind nicht allzu lächerlich?!
Gruß,
Chris
Also Grundsätzlich musst du keinen Google Account nutzen. Der große Vorteil in der Synchronisation mit Google ist, dass du auch beispielsweise auf deinem iPhone einen passenden Feed/RSS Reader installieren kannst. Bei diesem musst du dann lediglich die Google Accountdaten angeben. Es liegt einfach zentral, sehr schöne Sache wie ich finde.
NetNewsWire ist eine sehr gute Wahl, habe ich auch drauf. Ich persönlich habe jedoch schlechte Erfahrung mit der Sortierung der Subscribes mithilfe von Ordnern, das klappt noch nicht so ganz mit der Synchronisation mit Google….
Also Google Menschen, etwas mehr anstrengen wenn ich bitten darf :P
Gruß,
Dennis
Super! Ich danke dir! Habe es heute Nachmittag mal installiert und mit dem Google Reader gesynct. Klappt alles wunderbar bisher.
Chris
P.S.: An dieser Stelle: Glückwunsch zu diesem gelungenen Blog! Macht weiter so! (Auch wenn ich leider keine Lizenz von Things gewonnen habe… :( )