|
Mac Speech im Test (Teil1) |
>>MacSpeech erfüllt einen Traum: Ihr könnt jeden beliebigen Text diktieren, welcher auf eurem Mac in Text umgewandelt wird. Ein schnelleres Arbeiten und einfacheres Bedienen deines Macs erwartet dich.<<
Wir haben heute die besondere Möglichkeit euch die Software MacSpeech Dictate (International) vorzustellen und umfangreich zu erklären. Hier in Deutschland wird MacSpeech von Application Systems Heidelberg vertrieben.
Zuerst, was ist und was kann MacSpeech?
MacSpeech ermöglicht es, gesprochenen Text eins zu eins in ein Dokument, eine Website oder ein anderes Textfeld zu schreiben. Ihr sprecht also einen Satz in ein Mikrofon und dieser Satz wird am Mac in Text umgewandelt. Klingt verrückt, oder? Die Technik ist derartig fortgeschritten, dass MacSpeech nur fünf Minuten braucht, um unsere Stimmen einigermaßen fehlerfrei zu erkennen und in Wörter umzusetzen. Mit ein bisschen mehr Training kann man lange Texte fast fehlerfrei diktieren. Der große Vorteil ist, dass das Diktieren von Sätzen um einiges schneller geht und mehr persönlicher ist, als das Schreiben mit der Tastatur.
Der Anwendungsbereich für MacSpeech umfasst ein großes Spektrum: Unterstützung für journalistische Tätigkeiten, schnelleres Eingeben von Informationen als Sekretärin oder als digitales Notizenbuch. Natürlich findet MacSpeech auch in anderen Bereichen seine Anwendung, da das Schreiben von Texten am PC heutzutage täglich geschieht.
Wir möchten euch in zwei Artikeln zeigen wie MacSpeech installiert, eingerichtet und benutzt wird. Der erste Artikel konzentriert sich auf die Installation und Einrichtung von MacSpeech am Mac. Hierzu könnt ihr euch einerseits den Screencast anschauen oder die schriftliche Zusammenfassung weiter unten lesen. Weitere Informationen zu MacSpeech könnt ihr auf folgender Website bekommen.
Die Software MacSpeech Dictate International wird als Paket von Deutschland aus verschickt. Der Inhalt ist Standard gemäß ein kabelgebundenes Headset und die Software. Sollte man MacSpeech voraussichtlich regelmäßig einsetzen, kann man auch ein komfortableres Headset mitbestellt.
Beginnen wir mit der Installation der mitgelieferten DVDs.
Die erste DVD beinhaltet MacSpeech als eine App, welcher einfach in den Programmordner gezogen wird. Dies dauert nur ein paar Sekunden. Nachdem sie gestartet wurde legt man die zweite DVD ein um nachträglich Informationen einzuspielen. Auch dieser Vorgang ist nach ein paar Minuten schon abgeschlossen.
Mehr muss nicht getan werden um MacSpeech in den Betrieb zu nehmen.
Wer glaubt, die Einrichtung beziehungsweise die Erkennung der eigenen Stimme bei MacSpeech sei nur langweiliges sprechen von öden Sätzen, wird hier schon den ersten Unterschied zu anderer Software finden. Die Texte, welche MacSpeech zum Training braucht, sind gleichzeitig eine Anleitung und Erklärung des Programms. So weiß man nach dem Vorlesen der Sätze wie MacSpeech funktioniert und wie man es richtig bedient. In ungefähr 5 Minuten hat man den Einstieg geschafft und das Profil wird erstellt. Schon kann man loslegen und die erste Sätze in ein geöffnetes Fenster diktieren.
Nun möchte ich euch von meiner persönlichen Erfahrung beim Einrichten von MacSpeech berichten:
Wie schon erwähnt ist die Installation sehr kurz und die erste Einrichtung war schon interessant und macht gleich Lust, MacSpeech mit seinen Lieblingsprogrammen zu verwenden. So habe ich angefangen noch offene E-Mails zu beantworten und Sucheingaben bei Google oder Nachrichten bei Twitter zu diktieren. Das Ergebnis war geschätzt zu 80 % korrekt, dass heißt ich musste nur ein paar Wörter korrigieren oder ersetzen. Da ich mich aber noch nicht mit dem Ergebnis zufrieden geben wollte, habe ich angefangen weitere Diktate mit MacSpeech zu sprechen. So kann man zum Beispiel die Geschichte von den Bremer Stadtmusikanten für MacSpeech vorlesen und somit die Genauigkeit um einiges verbessern. Erstaunt habe ich festgestellt, dass ich nun längere Texte in viel kürzerer Zeit verfassen kann und habe somit Lust bekommen, noch mehr mit MacSpeech zu machen.
Außerdem war es keinesfalls langweilig, Diktate zur Verbesserung der Ergebnisse vorzulesen, da es wie eine Herausforderung war mit MacSpeech schnellst möglich beste Ergebnisse zu erzielen. Letztendlich habe ich das Ziel erreicht und MacSpeech wandelt gerade jedes Wort, das ich spreche, um. Somit habe ich jetzt diesen Artikel, welcher knapp 700 Wörter aufweist, in einer Viertelstunde erstellt. Natürlich muss man sich an den Vorgang gewöhnen und darauf achten, dass die Aussprache deutlich ist, aber dies stellt nach kurzer Zeit kein Problem mehr da. Ein weiterer Vorteil von MacSpeech ist, dass die Software auch Befehle erkennt und umsetzen kann. Dazu aber im zweiten Artikel mehr.
Der Screencast, welcher die Einrichtung und das Benutzen zeigt. Weiter hinten im Screencast ist eine Demo der Software:
Mein erstes Fazit: MacSpeech ist einfach einzurichten und langweilt dabei in keinster Weise. Die Software eignet sich nach dem ersten Eindruck eher für lange Texte als für Sucheingaben oder Tweets. Ich bin auf weitere Erfahrung gespannt und berichte davon in Artikel Nr. 2.










Januar 27th, 2010 at 21:30
Ich glaube es ist ein sehr nützliche Tool für diejenige viel schrieben. aber ich konnte das nicht brauchen.
Trotzdem Danke für Screencast.
Gruss
Januar 29th, 2010 at 10:48
Vielen Dank für diesen Screencast. Wann und wo erscheint denn der 2. Teil? Wie kann man dafür sorgen dass Macspeech aus Fehlern lernt und diese nur 1x macht? Dieser Teil ist am ende etwas kurz gekommen…
Januar 29th, 2010 at 13:31
Vielen Dank für dein Interesse. Der zweite Teil erscheint am Wochenende und wird genauer auf deinen genannten Punkt eingehen. Ich wollte das im ersten Screencast eigentlich gar nicht erwähnen. :)
Januar 31st, 2010 at 21:45
Dahinter steckt bestimmt eine ausgefeilte Technologie, nur ob das Unternehmen damit reich wird, wage ich zu bezweifeln. Denn in den Großraubüros vieler Firmen wird das nicht gehen. Aber für Journalisten und Autoren ist es natürlich perfekt. Ich würde es wohl eher nicht verwenden, ganz alleine im Zimmer sitzen und laut vor mich hin reden … naja :)
Januar 31st, 2010 at 22:58
Ja, die Software ist schon ein bisschen speziell ;)
Hoffentlich kannst du bei deinem Blog wieder durchstarten, ob nun mit oder ohne digitaler Sekretärin!